2020

“Ich. Hier und jetzt…” – Identität, Selbst- und Fremdwahrnehmung im Medium Lyrik und biografisch-postdramatisches Theater
Szenische Lesung Tamara Labas Albert Schweitzer Gymnasium Offenbach

Dienstag, 18. Februar 2020 // 19:00 Uhr // Albert-Schweitzer-Schule, Gymnasium der Stadt Offenbach am Main // Waldstr. 113, 63071 Offenbach am Main

Abschlusspräsentation – Szenische Lesung mit Elementen des biografisch-postdramatischen Theaters

Die Texte der Schülerinnen* sind in der kreativen Schreibwerkstatt von Tamara Labas (Autorin, Lyrikerin, Sozialtherapeutin) entstanden.

Eine Szene dieser Inszenierung haben die Schülerinnen* mithilfe von Célestine Hennermann (Choreografin, Tanz-Dramaturgin) und Katharina Wiedenhofer (Tänzerin, Choreografin) im Rahmen der ursprünglich geplanten Projektidee entwickelt, eine weitere mit Dr. Gaetano Biccari.

Gesamtinszenierung: Tamara Labas mit Schülerinnen*

Das Projekt wurde gefördert von Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH im Rahmen von KUNSTVOLL im Schuljahr 2019/20 und dem Förderkreis des Albert-Schweitzer-Gymnasiums e.V. Offenbach am Main. Initiator des Projektes: Dr. Gaetano Biccari.

Führung “Kein Leben von der Stange”

Sonntag, 16. Februar 2020 // 15:00 Uhr // Historisches Museum Frankfurt // Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main

Kurator*innen-Führung durch die Ausstellung “Kein Leben von der Stange. Arbeit. Migration. Familie.”

Ich werde über die Situation des Gastarbeiterkindes anhand meiner künstlerischen Erinnerungsinstallation “Wurzelkoffergeschichten” sprechen. Darüber hinaus werde ich auch auf die Arbeiten von Olcay Acet, Sewastos Sampsounis und der Künstlergruppe bi’bak eingehen, die sich ebenfalls damit auseinandergesetzt hatten, welche Bedeutung Migration für Kinder haben kann.

Macht Liebe blind? Valentinstaglesung mit Blindverkostung

Freitag, 14. Februar 2020 // 19:30 – 21:00 Uhr // Jacques’ Wein-Depot Frankfurt-Bornheim // Berger Str. 171, 60385 Frankfurt

Am Valentinstag dreht sich alles um die Liebe. So auch bei uns im Depot. Für den Abend haben wir die Autorin Tamara Labas und Monika Nowicka vom Größenwahn Verlag eingeladen. Verbringen Sie einen wunderbaren Valentinsabend und lassen Sie alle Ihre Sinne verführen … Zwei charmante Frauen nehmen Sie mit auf eine Reise zu Liebe, Lust und Leidenschaft. Wir hören Liebesgedichte und sprechen über Liebe. Das alles bei gutem Wein und kleinen Häppchen.

Die Weine, 4 Rote, werden blind verkostet, denn auch in der Liebe steigt man ja oft recht blind ein und beginnt etwas Wunderbares, ohne den anderen genau zu kennen.

Freuen Sie sich auf Gespräche rund um die Liebe und den Wein, das bei schönen Gedichten und spielerischen Blindverkostungen.

Der Kostenbeitrag beträgt 15,00 € pro Person, mit Mein Jacques’-Kundenkarte 13,00 €. Wir freuen uns auf Sie.

Freistätte #2: “Interaktionen – Lyrik und Psychoanalyse”

Donnerstag, 13. Februar 2020 // 13:00 – 19:00 Uhr // Raum 731 des Nebengebäudes des IG-Farbenhauses // Johann-Wolfgang-Goethe Univeristät Frankfurt // Campus Westend

Ich freue mich, dass ich mitwirken darf!

Zwischen Lyrik und Psychoanalyse lassen sich zahlreiche Affinitäten ausmachen – von Freud, der die Dichter als seine Bündnispartner bezeichnete, über vergleichbare Konzeptionen des lyrischen/psychoanalytischen Sprechens und Träumens bis hin zu Dichter*innen, die sich mit therapeutischen Erfahrungen und psychoanalytischen Konzepten auseinandersetzen. „After all, one goes to psychoanalysis, as one might go to poetry, for better words“, meint Adam Phillips, und Thomas Ogden spricht von den „rich reverberations of sound and multilayered meanings that lie at the heart of both poetry and psychoanalysis“. Dieser Zusammenhang ist jedoch noch nie systematisch erforscht worden. Zu klären wäre etwa, was es überhaupt heißt, wenn Freud die Dichter zu „wertvollen Bundesgenossen“ der Psychoanalyse erklärt: Was ist es, das die Dichtung „weiß“, und zwar früher als die Psychoanalyse? Wie äußert sich dieses „Wissen“? Welchen Gegenstandsbereich teilen Poesie und Psychoanalyse, wo liegen ihre Differenzen, was können sie voneinander lernen? Und wie müssen ihre jeweiligen Methoden modifiziert werden, um ihre spezifischen Erkenntnisformen miteinander in Kommunikation zu bringen? Der Workshop möchte dazu einladen, diese und weitere Fragen zu diskutieren, und dazu Psychoanalytiker*innen, Literaturwissenschaftler*innen und Lyriker*innen miteinander ins Gespräch bringen. Studierende sind mit Lesungen an der Veranstaltung beteiligt und organisieren im Anschluss an den Workshop einen Semesterabschluss-Umtrunk.

Zu Workshop und Umtrunk sind alle – Lehrende und Studierende sowie interessierte Gäste – herzlich eingeladen.

Programmablauf

„WORTKLANGWELTEN“ – INGA ROSENBERG & TAMARA LABAS und Gästin: INES RAFFLENBEUL

Samstag, 18. Januar 2020 // 19:30 Uhr // frankfurtersalon // Braubachstraße 32, 60311 Frankfurt am Main

In deiner Armbeuge

Liebe hat sich eingenistet… …zwischen den Zeilen und den Klaviertasten. Stimme liebkost den Augenblick. Eine Begegnung von romantischer klassischer und zeitgenössischer Musik, Kunstlied und Lyrik-Rezitation.

Die Pianistin und Komponistin Inga Rosenberg ließ sich von der Lyrikerin Tamara Labas zur Vertonung ihrer Gedichte inspirieren. Entstanden ist der Zyklus „Liebeslieder“. An diesem Abend werden sie von Ines Rafflenbeul uraufgeführt.

Im Programm: Lyrik von Tamara Labas, Musik von u.a. Franz Schubert, Frédéric Chopin, Gabriel Fauré & Lieder von Inga Rosenberg/Tamara Labas.

„Musik zu vermitteln ist eine Zauberkunst, durch die man die Herzen der Menschen erreicht und dabei die Gefühle und Gedanken bewegt.“ I.R.

„Lyrik ist wie ein Musikstück zu komponieren, das auch die Dissonanzen liebt“ T.L.

Poesie und klassische Klänge, so anders und doch so nahe. Nicht selten haben Poeten und Komponisten sich gegenseitig beeinflusst. Kein Wunder, dass sich eine Pianistin und eine Lyrikerin zusammentun. Folgen Sie den beiden Frankfurterinnen aus Kaunas und Zagreb in ihre WortKlangWelten & Ines Rafflenbeul

Klavier: Inga Rosenberg // Gesang: Ines Rafflenbeul // Lyrik: Tamara Labas

Im Gespräch auf radio x 91.8 FM

Sonntag, 05. Januar 2020 // 12 – 13 Uhr // Knallfabet

Dirk Huelstrunk, Andi Latte mit Johanna Cantzler und ich sprechen über die aktuelle Ausstellung Kein Leben von der Stange. Arbeit. Migration. Familie, die noch bis zum 05. April 2020 im Historischen Museum Frankfurt zu sehen ist. Ich erläutere u.a. meine künstlerische Erinnerungsinstallation Wurzelkoffergeschichten. Zu hören ist auch die Vertonung meines Gedichtes “wurzelkoffer mit teddybär” von Inga Rosenberg, gesungen von Dzuna Kalnina und am Klavier begleitet von Stanislav Rosenberg.

Die Sendung kann mit den Musikbeiträgen unter diesem Link nachgehört werden.

https://drive.google.com/file/d/11DbFWaCJA4u9-mtkGcd1XHSbTux8qlvX/view