Lesungen

 

Hier finden Sie Termine für Lesungen und andere wichtige Informationen über meine aktuellen Aktivitäten.

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Freistätte #2: “Interaktionen – Lyrik und Psychoanalyse”

Donnerstag, 13. Februar 2020 // 13:00 – 19:00 Uhr // Raum 731 des Nebengebäudes des IG-Farbenhauses // Johann-Wolfgang-Goethe Univeristät Frankfurt // Campus Westend

Ich freue mich, dass ich mitwirken darf!

Zwischen Lyrik und Psychoanalyse lassen sich zahlreiche Affinitäten ausmachen – von Freud, der die Dichter als seine Bündnispartner bezeichnete, über vergleichbare Konzeptionen des lyrischen/psychoanalytischen Sprechens und Träumens bis hin zu Dichter*innen, die sich mit therapeutischen Erfahrungen und psychoanalytischen Konzepten auseinandersetzen. „After all, one goes to psychoanalysis, as one might go to poetry, for better words“, meint Adam Phillips, und Thomas Ogden spricht von den „rich reverberations of sound and multilayered meanings that lie at the heart of both poetry and psychoanalysis“. Dieser Zusammenhang ist jedoch noch nie systematisch erforscht worden. Zu klären wäre etwa, was es überhaupt heißt, wenn Freud die Dichter zu „wertvollen Bundesgenossen“ der Psychoanalyse erklärt: Was ist es, das die Dichtung „weiß“, und zwar früher als die Psychoanalyse? Wie äußert sich dieses „Wissen“? Welchen Gegenstandsbereich teilen Poesie und Psychoanalyse, wo liegen ihre Differenzen, was können sie voneinander lernen? Und wie müssen ihre jeweiligen Methoden modifiziert werden, um ihre spezifischen Erkenntnisformen miteinander in Kommunikation zu bringen? Der Workshop möchte dazu einladen, diese und weitere Fragen zu diskutieren, und dazu Psychoanalytiker*innen, Literaturwissenschaftler*innen und Lyriker*innen miteinander ins Gespräch bringen. Studierende sind mit Lesungen an der Veranstaltung beteiligt und organisieren im Anschluss an den Workshop einen Semesterabschluss-Umtrunk.

Zu Workshop und Umtrunk sind alle – Lehrende und Studierende sowie interessierte Gäste – herzlich eingeladen.

Programmablauf

Macht Liebe blind? Valentinstaglesung mit Blindverkostung

Freitag, 14. Februar 2020 // 19:30 – 21:00 Uhr // Jacques’ Wein-Depot Frankfurt-Bornheim // Berger Str. 171, 60385 Frankfurt

Am Valentinstag dreht sich alles um die Liebe. So auch bei uns im Depot. Für den Abend haben wir die Autorin Tamara Labas und Monika Nowicka vom Größenwahn Verlag eingeladen. Verbringen Sie einen wunderbaren Valentinsabend und lassen Sie alle Ihre Sinne verführen … Zwei charmante Frauen nehmen Sie mit auf eine Reise zu Liebe, Lust und Leidenschaft. Wir hören Liebesgedichte und sprechen über Liebe. Das alles bei gutem Wein und kleinen Häppchen.

Die Weine, 4 Rote, werden blind verkostet, denn auch in der Liebe steigt man ja oft recht blind ein und beginnt etwas Wunderbares, ohne den anderen genau zu kennen.

Freuen Sie sich auf Gespräche rund um die Liebe und den Wein, das bei schönen Gedichten und spielerischen Blindverkostungen.

Der Kostenbeitrag beträgt 15,00 € pro Person, mit Mein Jacques’-Kundenkarte 13,00 €. Wir freuen uns auf Sie.

Führung “Kein Leben von der Stange”

Sonntag, 16. Februar 2020 // 15:00 Uhr // Historisches Museum Frankfurt // Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main

Kurator*innen-Führung durch die Ausstellung “Kein Leben von der Stange. Arbeit. Migration. Familie.”

Ich werde über die Situation des Gastarbeiterkindes anhand meiner künstlerischen Erinnerungsinstallation “Wurzelkoffergeschichten” sprechen. Darüber hinaus werde ich auch auf die Arbeiten von Olcay Acet, Sewastos Sampsounis und der Künstlergruppe bi’bak eingehen, die sich ebenfalls damit auseinandergesetzt hatten, welche Bedeutung Migration für Kinder haben kann.

“Ich. Hier und jetzt…” – Identität, Selbst- und Fremdwahrnehmung im Medium Lyrik und biografisch-postdramatisches Theater
Szenische Lesung Tamara Labas Albert Schweitzer Gymnasium Offenbach

Dienstag, 18. Februar 2020 // 19:00 Uhr // Albert-Schweitzer-Schule, Gymnasium der Stadt Offenbach am Main // Waldstr. 113, 63071 Offenbach am Main

Abschlusspräsentation – Szenische Lesung mit Elementen des biografisch-postdramatischen Theaters

Die Texte der Schülerinnen* sind in der kreativen Schreibwerkstatt von Tamara Labas (Autorin, Lyrikerin, Sozialtherapeutin) entstanden.

Eine Szene dieser Inszenierung haben die Schülerinnen* mithilfe von Célestine Hennermann (Choreografin, Tanz-Dramaturgin) und Katharina Wiedenhofer (Tänzerin, Choreografin) im Rahmen der ursprünglich geplanten Projektidee entwickelt, eine weitere mit Dr. Gaetano Biccari.

Gesamtinszenierung: Tamara Labas mit Schülerinnen*

Das Projekt wurde gefördert von Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH im Rahmen von KUNSTVOLL im Schuljahr 2019/20 und dem Förderkreis des Albert-Schweitzer-Gymnasiums e.V. Offenbach am Main. Initiator des Projektes: Dr. Gaetano Biccari.

Literarische Häppchen. Lesungen.
Literarische Häppchen edition federleicht

Sonntag, 22. März 2020 // 16:00 Uhr // edition federleicht // Kaiserhofstraße 7, 60313 Frankfurt

Berndt Schulz liest aus seinem Roman “Schöne grüne Welt. Episoden vom Land” (edition federleicht) und Tamara Labas rezitiert aus ihrem Lyrikband “zwoelf. gedichte – im gras am himmel unter der sonne und im schnee” (Größenwahn Verlag).

Um Anmeldung wird gebeten:

Mobil 0172 6651894 info@edition-federleicht.de

Eintritt: 7,- € inklusive diverser Häppchen & Getränke

Teilnehmende Verlage: Axel Dielmann · Büchner · edition federleicht Größenwahn · mainbook · Razamba // Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main.

Wurzelkoffergeschichten – eine künstlerische Erinnerungsinstallation
Tamara Labas Kein Leben von der Stange

vom 28. November 2019 bis zum 05. April 2020 // Historisches Museum Frankfurt // Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main //

“Wurzelkoffergeschichten” ist meine künstlerische Erinnerungsinstallation im Rahmen der Ausstellung „Kein Leben von der Stange. Arbeit. Migration. Familie“ im Historischen Museum Frankfurt.

…es war einmal… vor 65 Jahren warb Deutschland die ersten Arbeiter*innen aus dem Ausland an. Alle gingen davon aus, dass sie nur kurz und vorübergehend bleiben würden, weshalb sie „Gastarbeiter“ genannt wurden. Doch die „Gäste“ blieben ein Jahr ums andere und gründeten Familien. Viele „Gastarbeiterkinder“ wurden von ihren Eltern bei Verwandten in der Heimat zurückgelassen und später nachgeholt. Oder erst nach Deutschland mitgenommen und dann wieder zurückgeschickt. Es gab auch viele Kinder, die häufig hin und her pendelten. So entstand der Begriff „Kofferkind“. Meine Installation soll das Schicksal der „Gastarbeiterkinder“ in unser Bewusstsein bringen. Einstige „Gastarbeiterkinder“ haben mir ihre Geschichte erzählt. Sie sprechen über ihren Trennungsschmerz, über die Schwierigkeiten und Herausforderungen des „Ent-“ und „Verwurzelns“ und darüber, wo sie sich zu Hause fühlen. Auch Enkelkinder kommen zu Wort. Was wissen sie über die Geschichte ihrer Vorfahren? Auf den Stoffbahnen sind Zitate aus den Interviews, Schlüsselwörter und Gedichte abgedruckt. Aus jedem Gespräch entwickle ich ein Büchlein, das später in die Bibliothek der Generationen eingehen wird.

„Damit sich der Teddybär nicht so allein im Museum fühlt, werde ich für ihn das Teddybär-Gedicht vertonen“, sagte Inga Rosenberg. “Wurzelkoffer mit Teddybär” aus dem Lyrikband zwoelf ist Teil der künstlerischen Erinnerungsinstallation und wurde von Inga Rosenberg vertont.

Komposition: Inga Rosenberg // Gesang: Dzuna Kalnina // Klavierbegleitung: Stanislav Rosenberg

Artist in Residence im Schriftstellerhaus Pazin
Artist in Residence Pazin Tamara Labas

Ich wurde vom Schriftstellerhaus Pazin – Kuća Za Pisce – als deutschsprachige Autorin als Artist in Residence angenommen. Ich fühle mich sehr geehrt und danke dem Ausschuss sehr herzlich!

Einen Monat lang darf ich mich im Herbst 2020 dann ganz meinem Schreiben widmen und die kroatische Literaturszene und Publikum kennenlernen. Ich freue mich sehr!

 
Lesungen
Foto by: Alexandra Lechner

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