Lesungen

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Hugh Hefner – Vernissage, Poesie, Musik

Tamara Labas Hugh Hefner zwoelf Groessenwahn Verlag Frankfurt

22. September 2018, 19:00 Uhr, KatharinasArt Atelier, Gründenseestraße 19, 60386 Frankfurt/Main

Ein Mann der Extreme – Hugh Hefner. Gefeiert und angefeindet, spaltet er die Gesellschaft im prüden Amerika der 50er Jahre mit seiner Zeitschrift „Playboy“. Die einen bejubeln ihn als einen Revolutionär, der die Erotik aus der Schmuddelecke in die Zeitschriftenregale brachte. Er selbst bezeichnete sich gerne als Feminist, der die weibliche Liebeslust vom tristen Hausfrauendasein befreite und mit der Kameralinse ins schöne Licht rückte. Und den Herren wiederum die verborgenen Gelüste vor die Augen führte und offenbarte, dass sich zwischen den Geschlechtern mehr abspielen kann. Doch die Libertinage, die Hugh Hefner lebte, war ebenfalls ein Angriffspunkt für die Bigotten und die Feministinnen. Da halfen sein ausgezeichnetes Gespür für literarische Texte und politische Statements, wie das abgedruckte Interview mit Matin Luther King im „Playboy“, wenig, seinen Facettenreichtum zu sehen. „Nur Kontroversen können Dinge verändern“, sagte Hugh Hefner sehr richtig. Und wie bei jeder Revolution, so befreite Hugh Hefner zweifellos die Sexualität aus den Fesseln ihrer Vergangenheit, um sich allerdings gleichzeitig der alten Muster weiter zu bedienen. Die „Playboy Mansion“ und die „Playboybunnies“ gehören gewiss zu den Relikten eines frauenfeindlichen Bildes. Nun ist es eben an uns – und wie die #metoo-Bewegung zeigt, dazu dringend notwendig – einen weiteren Schritt in der Revolutionierung der weiblichen und männlichen Erotik zu gehen.

Katharina Rubin lädt anlässlich des sich jährenden Todestages von Hugh Hefner in ihr Atelier zur Vernissage „Hugh Hefner – ein Mann der Extreme“ ein. Mehrere KünstlerInnen und LyrikerInnen werden sich in Bild und Wort mit Hugh Hefner, einer der schillerndsten Persönlichkeiten unserer Zeit, auseinandersetzen. Der Abend wird musikalisch umrahmt.

Von mir gibt es Lyrik inspiriert durch Hugh Hefner… und Liebeslyrik u.a. auch aus #zwoelf.

Perkussion & Poesie – Rhythmus der Worte und Klang des Getrommeltens

Perkussion Lyrik zweolf

30. September 2018, 11:00 Uhr, KiosKunst Yok-Yok, Fahrgasse 21, 60311 Frankfurt/Main

Gedankenbilder und Emotionen zum Ausdruck bringen mit Klopfen, Schlagen, Tippen und verdichteten Worten. Der Perkussionist Günter Bozem und die Lyrikerin Tamara Labas laden zu einem klang- und geräuschvollen Abend ein. Von zartfühlend bis schmerzhaft-explosiv werden Sie in die Welt von Perkussion & Poesie entführt.

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Mein Teddybär und das Gedicht „wurzelkoffer mit teddybär“ aus #zwoelf kommen in die Sammlung des Historischen Museums Frankfurt

Das Gespräch hat Akaiterini Dori im Historischen Museum Frankfurt mit mir geführt. Welche Bedeutung haben der Teddy und das Gedicht und warum sind sie vom Interesse für das Historische Museum Frankfrut? Hier das Interview… 🙂

Mein Teddybär und das Gedicht „wurzelkoffer mit teddybär“ aus #zwoelf kommen in die Sammlung des Historischen Museums Frankfurt
Tamara Labas zwoelf Groessenwahn Verlag
Foto by: Tamara Labas

Heute wurde ich vom Historischen Museum Frankfurt benachrichtigt, dass mein Teddy mit dem dazugehörenden Gedicht „wurzelkoffer mit teddybär“ aus meinem Gedichtband #zwoelf in die Sammlung des Museums übergehen werden. Es fällt mir natürlich nicht leicht, meinen Bären abzugeben, der mich seit meinem ersten Lebensjahr begleitet hatte. Er ist aber wohl für Höheres bestimmt. Ich hoffe sehr, dass das Thema des Gastarbeiterkindes durch ihn einen Platz im kollektiven Gedächtnis bekommt.

Das Gedicht „wurzelkoffer mit teddybär“ kann hier abgehört werden. In dem Audioguide wird dieses Gedicht interpretiert und analysiert:
Unterrichtsreihe Migrationslyrik in der 12 Klasse der Seeschule Rangsdorf

Im LK Deutsch »Migrationslyrik« haben SchülerInnen der 12. Klasse der Seeschule Rangsdorf sich mit den Gedichten des Literaturwettbewerbs zur 8. Bonner Buchmesse Migration auseinandergesetzt, die im Free Pen Verlag unter dem Titel “Angekommen…?” erstveröffentlicht wurden.

Im Filmprojekt des Q2-Deutschkurses Georg-Büchner-Gymnasiums-Köln als Wettbewerbsbeitrag für den Martin-Gauger-Preis NRW 2015 „Auf der Flucht“ ist von Minute 7:53 bis 8:58 das Teddybär-Gedicht ebenfalls zu hören. Ich empfehle den ganzen Film. Ihm wurde der 1. Preis zuerkannt.

#zwoelf

gedichte im gras am himmel unter der sonne & im schnee

zwoelf-Gedichte

Prof. Francesco Fiorentino, Germanist an der Universität Roma Tre, schreibt in seinem Vorwort: „Die Gedichte von Tamara Labas suchen eine Unterbrechung des Alltäglichen, der Zeit der Sinnlosigkeit. […] die Sehnsucht nach einem anderen Zustand der Welt. So abgewandt sie auch scheinen kann, führt diese Lyrik mitten in unsere Zeitgenossenschaft. Auf indirekte, ja zurückhaltende Weise erinnert sie immer wieder daran, dass die Globalisierung zu neuen Politiken der Ausgrenzung und zur Wiederkehr einer Angst vor dem Fremden führt, […]. Tamara Labas‘ Texte erinnern uns daran, wie Poesie ein unschätzbares Medium der Öffnung zum Fremden sein kann.“

VORWORT Prof. Francesco Fiorentino

REZENSION Prof. Dr. Wolfgang Schlott Exil PEN

Im Gespräch bei radio x Knallfabet Podcast zum Nachhören

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Zartbittere Verführung

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Wir haben den 27. Januar – Tag des Schokoladenkuchens! Was würde zu diesem Tag besser passen als ein Interview mit mir über die Geschichte „Zartbittere Verführung“, in der es um Schokoladenkuchen geht – aber nicht nur darum. Die Geschichte ist samt Schokoladenkuchenrezept für 99 Cent als e-Book beim Größenwahn Verlag erhältlich. Das Interview wurde im Verlag geführt.

Das Interview

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Foto by: Alexandra Lechner

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Alexandra Lechner